Viele historische Bürgerhäuser Stralsunds sind weiterhin dem Verfall preisgegeben.
In diesem maroden Zustand befinden sich auch zwei Giebelhäuser (Frankenstrasse 30+29),
welche unmittelbar an die sanierten Genossenschafthäuser anschliessen. Diese beiden Gebäude
vor dem Verfall zu retten, will sich die Genossenschaft zur Aufgabe machen.
Des weiteren steht im Hof ein kleiner, baufälliger Kemladen zur Sanierung an. |
die Genossenschftsidee will weiter leben |
Allerdings sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht so günstig wie noch zu Gründungszeiten der
Genossenschaft.
Einerseits werden die kommunalen Fördermittel für diese Sanierungen gegen null zurückgefahren.
Andererseits sind die erzielbaren Mieten oder Verkaufserlöse in dieser strukturschwachen Region ohne Fördermittel
nicht kostendeckend.
Obwohl die Genossenschaft mit der abgeschlossenen Sanierung der drei Häuser
die Durchführbarkeit für solche Vorhaben bewiesen hat, fällt es schwer ein tragfähiges Finanzkonzept
zu entwickeln. Es ist daher eine Gratwanderung zwischen Denkmalschutzanspruch und Baukosten.
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schwieriges Finanzkonzept |